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CDU will Netzsperren auf "Killerspiele" Seiten ausweiten

Am 18. Juni verabschiedete der Bundestag nach langer Diskussion das Zugangserschwerungsgesetz. Internetseiten mit kinderpornographischen Inhalten werden künftig mit einem Stopp-Schild geblockt, um den Zugriff auf die kriminellen Inhalte zu erschweren. In letzter Minuten kam die Große Koalition dabei den Kritikern von Netzsperren zumindest ein Stück weit entgegen. Explizit erlaubt das Zugangserschwerungsgesetz einzig die Sperrung von Internetseiten mit kinderpornographischen Inhalten. Nichtdestotrotz regen sich in der Unionsfraktion erste Stimmen, die eine Ausweitung der Netzzensur fordern. Thomas Strobl, Bundestagsabgeordneter und Generalsekretär der CDU in Baden-Württemberg, möchte das Gesetz auch auf sogenannte "Killerspiele" anwenden. Im Auge hat Strobl dabei wohl auch das in Deutschland ab 16 Jahren freigegebene "Counter-Strike", das vornehmlich über das Internet gespielt wird und fälschlicherweise immer wieder als ein Beispiel für vermeintlich gewaltverherrlichende Games herangezogen wird.


"In jedem Fall sollte aber meines Erachtens in der Debatte, welche Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen werden, die von den Bundesministern von der Leyen und Schäuble vorgeschlagene Sperrung von kinderpornografischen Seiten im Internet mit Blick auf Killerspiele neu diskutiert werden", zitiert "Spiegel Online" den Unionspolitiker. Auch eine Ausweitung der Sperren zugunsten der Musikindustrie oder um das Glückspiel im Internet einzudämmen, seien demnach denkbar.


Quelle: GamesMarkt.de

Geschrieben von: TGP | RedSc0rpi0n™ @
19.06.2009, 16:55

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